Willkommen auf dem KULUNDA- Forschungsportal

 
Wie verhindert man die nächste "Global Dust Bowl"? –
Ökologische und Ökonomische Strategien zur nachhaltigen Landnutzung in
Russischen Steppen: Ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel

Das interdisziplinäre Verbundprojekt KULUNDA ist Teil des BMBF Forschungsprogramms Nachhaltiges Landmanagement, Modul A1 „Wechselwirkungen zwischen Landmanagement und Klimawandel“.

»»Weitere Trailer zu Inhalten des KULUNDA-Projektes (teilweise barrierefrei)
 

Das Forschungskonsortium von KULUNDA besteht aus Partnern der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena, Hannover und Göttingen sowie den außeruniversitären Forschungseinrichtungen Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sowie Senckenberg Gesellschaft Für Naturforschung. In das Verbundvorhaben ist mit der Amazonen-Werke H.Dreyer GmbH & Co. KG auch ein deutsches, mittelständisches Agrartechnik-Unternehmen integriert. Sprecher und Leiter des Koordinationsteams ist Prof.Dr.Dr.h.c. Manfred Frühauf (Martin-Luther –Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für Geowissenschaften und Geographie).

Mit KULUNDA soll ein wesentlicher Beitrag zur Anpassung der Landnutzung an die Standortverhältnisse und den Klimawandel, zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen sowie zur nachhaltigen Regionalentwicklung in temperierten Grasländern geleistet werden. Dabei gilt der Entwicklung und der Etablierung eines, auch über die Projektlaufzeit hinaus selbst tragenden Landnutzungsmanagementsystems, das von dieser Modellregion auch auf andere Konversionsgebiete der temperierten Grasländer, den „Brotkörben der Welt“,  übertragbar ist, ein herausgehobenes Interesse des internationalen Forschungsverbundes.
Das Verbundvorhaben wird von 11 Teilprojekten getragen. In jedes der Teilprojekte sind russische Kooperationspartner einbezogen, die die wissenschaftlichen Ziele von KULUNDA unterstützen und von russischer Seite finanziert werden.
Das übergeordnete Projektziel soll im Rahmen der Bearbeitung folgender Arbeitsschwerpunkte erreicht werden:

  • Analyse der grundsätzlichen Wirkungszusammenhänge von landwirtschaftlichen Anbauverfahren auf die Bodeneigenschaften,
  • Entwicklung und Implementierung angepasster Nutzungssysteme und Möglichkeiten der Steppenrestauration,
  • Analyse der Wirkung von natürlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf Landnutzungsentscheidungen sowie
  • Schaffung und Implementierung einer Planungs- und Beratungsplattform, die die Einführung von ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Landnutzungsstrategien unterstützen
Deutsch