KULUNDA-Projekt auf Workshop: "Schutz des Bodens als Grundlage für eine nachhaltige Pflanzenproduktion" in Ulaanbaatar (Mongolei) vertreten

 

Im Rahmen des „Deutsch-Mongolisches Kooperationsprojektes Nachhaltige Landwirtschaft“ (BMEL, Projekt Nr.: MNG 13 – 01) fand in Ulaanbaatar (Mongolei) am 24. und 25. November 2015 ein Workshop zum Thema „Schutz des Bodens als Grundlage für eine nachhaltige Pflanzenproduktion“ statt, auf dem auch das KULUNDA-Projekt mit zwei Vorträgen vertreten war. Unter den Referenten sowie auch im Auditorium befanden sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien sowie einige Landwirte.

Obwohl die Mongolei, als das am dünnsten besiedelte Land der Erde, auf den ersten Blick genug Raum für landwirtschaftliche Nutzung bietet, ist es die naturräumliche Ausstattung, die etliche Limitierungen aufzeigt. Aride und semiaride Räume stellen weltweit äußerst fragile Systeme dar, die heftige Reaktionen auf menschliche Eingriffe auslösen können. Erfahrungen aus der Sahelzone, der Region des Aralsees, oder auch der „Dust Bowl“-Region im mittleren Westen der USA zeigen, dass eine den Standortfaktoren unangepasste agrarische Landnutzung zu irreparablen Schäden führen kann.

Aus diesen gravierenden Fehlern der Vergangenheit kann und sollte gerade ein Land mit aufstrebender Wirtschaftssituation, zu denen auch die Mongolei seit einigen Jahren gehört, lernen. Dabei ist es wichtig, die grundlegenden Ursache-Wirkungskomplexe landwirtschaftlicher Landnutzung auf Böden und Klima zu verstehen. Dies sollte für die  Landnutzer genauso gelten wie für politische Entscheidungsträger. Hier können die Ergebnisse aus KULUNDA beispielgebend für andere Regionen der kontinentalen eurasischen Steppen sein. Die präsentierten Erkenntnisse aus dem KULUNDA-Projekt können als Grundlage für die Ableitung von Entscheidungen hinsichtlich der Umsetzung von standortangepassten nachhaltigen Landnutzungsmaßnahmen dienen.

Mit dem Ziel, dem Dialog zwischen Landnutzer und politischem Entscheidungsträger eine Plattform zu bieten, bot der Workshop außerdem eine gute Gelegenheit des Wissens- und Informationstransfers verschiedener Interessenvertreter.

Weiterführende Informationen sowie die Vorträge finden Sie unter folgendem Link:

http://www.kooperationsprojekt-mng.de/de/mitteilungen/schutz-des-bodens-...

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